zurück                             Moornutzung

Die Moornutzung hatte eine sehr lange Geschichte. Schon seit etwa 900 n. Chr. entnahmen Menschen aus den Mooren Torf, um damit zu heizen und zu kochen.

Torf wurde zum begehrten Brennmaterial. Nach oberflächiger Entwässerung konnte man ihn aus tiefen Kuhlen stechen. Die nassen und schweren Soden mussten Monate lang durch Wind und Sonne trocknen, bis sie leicht genug für den Abtransport waren. Die trockenen Torfsoden wurden im Herbst in die Siedlungen geschafft und in den Herdstellen der Stuben verbrannt.

Heute wird Torf viel im Gartenbau zur Auflockerung des Bodens genutzt, obwohl zur Bodenverbesserung auch andere Stoffe zur Verfügung stehen. Weißtorf hat sehr große Poren und kann daher sehr viel Wasser speichern. Weißtorf und Schwarztorf werden heute noch als Bodenverbesserer im Gartenbau eingesetzt. Schwarztorf eignete sich gut zum Verbrennen.

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