Konzept für die Schuleingangsphase (im jahrgangsgemischten Unterricht) der Grundschule auf dem Hochmoor

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In den Klassen 1 und 2 findet eine Jahrgangsmischung statt. In den Klassen 3 und 4 wird jahrgangsbezogen unterrichtet. 

Die Lehrerkonferenz der Grundschule auf dem Hochmoor hat beschlossen, dass in der jahrgangübergreifenden Schuleingangsphase (Klasse 1 und 2)mit der Anlauttabelle und dem Material von Sommer-Stumpenhorst gearbeitet wird.

           

 

Mathematik: Aufgrund der Lernausgangslage der Schüler wird der Unterricht zur Zeit

                     jahrgangsbezogen getrennt unterrichtet.

 

Jahrgangsgemischt werden folgende Bereiche unterrichtet:

o       Strategiespiele

o       Größenbereiche Geld, Längenmaße

o       Zahlen in der Umwelt

o       Verdoppeln

o       Zahlenhäuser, Rechendreiecke, Zahlenmauern, Zauberquadrate

o       Tangram.

 

Deutsch:      Generelles gemischtklassiges Arbeiten auf unterschiedlichem Niveau.

Sachunterricht: Generelles gemischtklassiges Arbeiten auf unterschiedlichem Niveau.

Die Themen wechseln im Rhythmus von 2 Jahren, sodass jedes Kind dieser Eingangsstufe jedes Thema einmal im Laufe der zwei Jahre erfahren kann.

 

Sport:  Findet jahrgangsgemischt statt.

 

Kunst, Musik und Religion: Generelles gemischtklassiges Arbeiten.

 

               

Konzeptionelle Überlegungen zur individuellen Förderung

-          arbeiten mit der Anlauttabelle nach Reichen

-          arbeiten mit den Materialien von Sommer-Stumpenhorst

-          Differenzierung im Hinblick auf Lernvoraussetzungen, Unterrichtsinhalte, Medien und Leistungsinteressen durch:

o       Lehrgänge

o       projektorientiertes Lernen

o       Lernen an Stationen

o       Freiarbeit

                

Organisation der individuellen Verweilzeiten in der Schuleingangsphase

Durch die jahrgangsgemischte Klassenbildung ist eine Verweilzeit von ein bis drei Jahren in den Klassen 1 und 2 möglich. Eltern von Kindern, die die durchschnittliche Verweilzeit von zwei Jahren über –oder unterschreiten, werden frühzeitig in die Beratung mit einbezogen.  Die Versetzungskonferenz entscheidet nach Anhörung der Eltern über die Verweilzeit.

 

             

Lernstands- und Förderdiagnostik

-          durch Beobachtung der Kinder durch die Lehrkraft

-          durch das Diagnoseprogramm von Sommer-Stumpenhorst

-          durch das Diagnosematerial von Peter Jansen

-          durch das Diagnostikprogramm Mathematik und Deutsch von Alfons

-          durch Aufstellen eines Förderrasters

 

Fördermethodik

-     Einrichtung einer Lernwerkstatt für schneller lernende Kinder (Mathematik: Klettkartei, Lück, Logiko, Deutsch: Material Sommer-Stumpenhorst, Lück, Logiko, Sabefix, Oriolus-Lernprogramm, Blitzrechnen-Computerprogramm

-     individuelle Hilfen für langsamer lernende Schüler und LRS Kinder durch die Lehrkraft, Mitschüler, Förderunterricht und das zur Verfügung stehende Material (Lernwerkstatt).

 

                

Förderung des selbständigen Lernens

-     Für die ersten Wochen des Schuljahres wird jedes neu eingeschulte Kind durch einen Paten der „zweiten Klasse“ betreut.

-     Die Arbeitsergebnisse der Arbeit mit dem Material von Sommer-Stumpenhorst wird von ausgewählten Schülern (Chefs) kontrolliert.

-     Selbsteinschätzung der Kinder durch das „Das kann ich gut – das kann ich noch nicht so gut – Klammerbrett“ anregen und dadurch gegenseitige Hilfeleistungen  fördern.

-    Lerntagebücher und Portfolios sind für die Zukunft geplant.

                

Kooperation innerhalb des Kollegiums

Regelmäßig mindestens zwei Mal pro Woche treffen sich die Klassenlehrerin und der Klassenlehrer der gemischtklassigen Eingangsstufe:

-     Planung der Unterrichtsinhalte

-     Planung der Unterrichtsorganisation

-    Austausch über die zu fördernden Kinder und

-    Erörterung der Maßnahmen, die für diese Kinder eingeleitet werden müssen.

-     Lehrerinnen, die das dritte Schuljahr übernehmen sollen nach Möglichkeit mit Fachunterricht in der jahrgangsgemischten Eingansstufe eingesetzt werden.

-     Die derzeitige Lehrerin und der der derzeitige Lehrer haben sich bereit erklärt, mehrere Jahre in der Eingangsstufe unterrichten.

-     Lehrerinnen, die eine neue gemischte Eingangsstufe im nächsten Schuljahr übernehmen, sollen nach Möglichkeit mit Fachunterricht in der neuen Eingansstufe eingesetzt werden und Möglichkeiten zur Hospitation erhalten.

  

Konzeptionelle Überlegungen zur Beratung von Eltern vor und in der Schuleingangsphase

Aufteilung der neu eingeschulten Kinder auf die Teilklassen nach:

o     Absprache mit dem Kindergarten ( nach erfolgter Schulanmeldung)

o    Aufteilung nach gleichem Anteil Jungen - Mädchen

o    Aufteilung nach Verhaltensauffälligkeiten (Kindergarten,    Einschulungsuntersuchung, Elterngespräche)

o    Aufteilung nach Leistungsverhalten (Kindergarten, Einschulungsuntersuchung, Elterngespräche)

 

Materialien und Klassengestaltung

-     Einsatz des Materials von Sommer-Stumpenhorst im Fach Deutsch

-     Einsatz von Themenheften (z.B. Geld, Rechendreiecke, Geometrieheft usw. im Fach Mathematik

-     Einsatz leicht verständlicher Materialien  wie Lück, Logiko, Sabefix, Lernkarteien usw.

-     drei nebeneinander liegende Räume stehen für die gemischtklassige Eingangsstufe zur Verfügung

-     die Klassenräume enthalten die Grundarbeitsmaterialien wie Sommer-Stumpenhorst-Material, Lück, Logiko, Sabefix, Lernkarteien, Leshefte und ähnliche Materialien.

-     der zusätzliche dritte Klassenraum wird von beiden Klassen gemeinsam genutzt und eingesetzt für Freiarbeit, Wochenplan, Stationslernen, Förderunterricht und die Klassencomputer

 

 

                   

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